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Dr. Helga Moericke war Studienrätin am Friedrich-Engels-Gymnasium in Berlin-Reinickendorf.

In diesem Bezirk übte sie auch seit 1996 das Amt der Frauenvertreterin aus und erweiterte u. a. die bereits gut aufgebaute Mädchen- und Frauenarbeit durch Projekte im Bereich der reflexiven Koedukation. Bald verlagerte sie den Schwerpunkt ihrer inhaltlichen Arbeit und der eigenen Lehrtätigkeit auf den Bereich des Sozialen Lernens. Durch engagierte Überzeugungsarbeit setzte sie zunächst bei vielen Reinickendorfer Schulen und schließlich auch berlinweit durch, dass an den Schulen Zeit für Konfliktbearbeitung und Präventionsarbeit bereitgestellt wurde. An der Entwicklung des Berliner Konzepts des Sozialen Lernens für Mädchen und Jungen war sie maßgeblich beteiligt und machte in zahlreichen Veranstaltungen immer wieder deutlich, dass kontinuierliches soziales Lernen die Weiterentwicklung persönlicher und sozialer Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern befördert und zur Leistungssteigerung und Gewaltprävention beiträgt. Ihr Workshop auf der Friedenspolitischen Konferenz der GEW überzeugte auch viele Kolleginnen und Kollegen aus der Bundesrepublik und anderen Ländern.

Für ihr Engagement wurde sie mit dem Ehrenpreis der Landeskommission Berlin gegen Gewalt ausgezeichnet.

Helga Moericke ist einen Monat nach ihrem 61. Geburtstag gestorben.


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