AG Fit für Gleichberechtigung
Logo der AG Fit für Gleilchberechtigung

Schriftzug und Logo des Vereins

Home - Start - Verein

Sitemap

AG Fit

Linksammlung

Home/Start - Bund


Flyerausschnitte


Auszüge aus unserem Flyer
Soziales Lernen in Mädchen- und Jungenstunden

Themengebiete


Entstehung


Die gesellschaftlichen Bedingungen, unter denen Mädchen und Jungen heute heranwachsen, haben sich in den letzten Jahrzehnten erheblich verändert. Dies betrifft vor allem den sozialen Bereich. Individualisierung, Wertevielfalt, Orientierungssuche, Zukunftsangst, soziale Verunsicherung sind nur einige Aspekte, die in diesem Zusammenhang zu nennen sind. Deshalb muss die Schule ihren Erziehungsauftrag intensiver als bisher wahrnehmen und entsprechende Konzepte entwickeln und zwar für soziales Lernen in Verbindung mit dem Unterricht und aufgrund der Komplexität des Lerngegenstandes in eigens dafür vorgesehenen Unterrichtsstunden.

Mädchen und Jungen sind auch weiterhin unterschiedlichen geschlechtsspezifischen Zuweisungen ausgesetzt, die die Entfaltung ihrer individuellen Potenziale in unterschiedlichem Maße einschränken. Deshalb sollte in den Stunden für das soziale Lernen überwiegend geschlechtsdifferenziert gearbeitet werden.

Die AG Fit für Gleichberechtigung fordert:

  • Mehr soziales Lernen in der Schule.

  • Eigens für das soziale Lernen vorgesehene Unterrichtszeit.

  • Geschlechtsdifferenzierte Unterrichtsstunden zum sozialen Lernen.

  • Konzepte für soziales Lernen.



Ein derartiger Unterricht:

  • erzieht Mädchen und Jungen zum demokratischen Handeln,

  • ist Gewaltprävention,

  • ist Suchtprophylaxe,

  • trägt zur Leistungssteigerung in der Schule bei,

  • bereitet auf die Leistungsanforderungen der Wirtschaft und

  • auf die Arbeit in der Familie und in

  • anderen sozialen Zusammenhängen vor,

  • etc.


Tätigkeitsberichte


Kontaktfrauen





























































Konflikte bearbeiten


-sprechen statt schweigen-


-sprechen statt schlagen-


Wir haben geübt „NEIN!“ zu sagen. Das fand ich gut. Ich habe damit jetzt schon mehr erreicht als früher. Einfach, dass nicht mehr alle mit mir was machen, was ich nicht will. (Sonja)


Also früher war es so: Die ausländischen Kinder waren mit den deutschen verfeindet und umgekehrt genauso. Und heute ist das nicht mehr so. (Günter)


Ich habe gemerkt, dass es viel besser ist über Probleme zu sprechen, anstatt nichts zu sagen. Die anderen wissen gar nicht, was los ist und das ist doch ganz schön mies. (Merve)


Ich fand die Massagen gut und die Traumreisen. Da hab ich mich ganz anders gefühlt als sonst. Das war schön. (Fatih)


Wenn ich mal groß bin, wünsch`ich mir einen Mann, der im Haushalt hilft. Und das werde ich ihm auch sagen. (Steffi)


Ich würde sagen: Früher haben sich alle gehasst und jeder hat jeden geschlagen. Und ich finde, in den laufenden drei Jahren sind wir so ein bisschen wenigstens zu einer Klasse geworden.(Kilian)

© frauen + schule Berlin/Brandenburg e.V.